studio aphorisma

ARCHIV

Kursprogramm 2017

Webkurse
Linie: Raum und Fläche
Die Linie wird uns als Jahresthema durch die Kurssaison 2017 führen.
Die Linie ist sowohl ein Strich wie auch etwas Räumliches und etwas Abstraktes.
Das Zeichnen einer Linie kann die einfachste aller kreativen Handlungen sein.
Die Linie ist das Grundelement jeder Zeichnung, genauso wie der Faden das Grundelement aller Gewebe ist. Es gibt helle und dunkle Linien, beschwingte und tragische, schwache und starke.
Es gibt weiche und steife Garne, glatte und haarige, glänzende und matte.
Eine Linie im Gewebe kann voluminös oder vertieft oder geknüpft s
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Kunstkurse
Malen / Linie: Raum und Fläche
Die Linie ist das Jahresthema unserer Kurssaison 2017.
Die Linie ist sowohl ein Strich wie auch etwas Räumliches und Abstraktes.
Die Linie setzt sich aus Punkten zusammen.
Die Linie verbindet zwei Punkte; sie kann aber auch eine Spur sein, die ausgehend von einem Punkt in alle Richtungen führen kann.
Die Linie ist das Grundelement jeder Zeichnung.
Das Zeichnen einer Linie kann die einfachste aller kreativen Handlungen sein.
Es gibt helle und dunkle Linien, fröhliche und tragische, schwache und starke.
Die Linie trägt die Energie und den Schwung der Hand in sich, die sie gezogen hat.
Die Linie ist die Spur der Bewegung der Handschrift.
Eine horizontale Linie deutet, wie das Wort sagt, den Horizont an.
Eine einzelne horizontale Linie, sei sie nun gerade oder gebogen, erweckt den Eindruck von Landschaft und Raum.
Für Paul Klee ist "die Linie ein Punkt, der spazieren geht."
Die Reise für die Teilnehmenden an unserem Kurs Linie: Raum und Fläche beginnt mit einer Reflexion ausgehend von dieser Definition von Klee aus seiner Schrift „Pädagogisches Skizzenbuch“.
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Kursprogramm 2016

Webkurse
Weben: Struktur und Haptik
Sehen, greifen, begreifen und gestalten von Textilien

Die neuen Technologien ermöglichen es heute, unsere visuelle Wahrnehmung zu erweitern, sie beschränken jedoch die Rolle der taktilen Erfahrung. Im Bereich der Gewebegestaltung nimmt der Tastsinn allerdings nach wie vor eine wichtige Stellung ein. Erst durch ihn gelingt es uns, handwerkliche Feinheiten und stoffliche Qualitäten richtig wahrzunehmen und wirklich wertzuschätzen. Er ist deshalb nicht nur beim Weben sondern auch beim Entwerfen von zentraler Bedeutung.
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Kunstkurse
Malerei: Struktur und Haptik
Künstlerische Gestaltung zwischen visuell und taktil

Die neuen Technologien ermöglichen es heute, unsere visuelle Wahrnehmung zu erweitern, sie beschränken jedoch die Rolle der taktilen Erfahrung. Im Bereich der zeitgenössischen Kunst zeichnet sich allerdings seit einiger Zeit die Tendenz ab, die rein auf das Sehen begrenzte Wahrnehmung zu überwinden und dem haptischen Ausdruck mehr Raum zu geben. Dieses Thema greifen wir 2016 in unseren Kursen auf.
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Kursprogramm 2015

Webkurse
Gewebebuch – Libro tessuto
Gedanken, Fasern, Strukturen, Zeichen und Formen – Gestaltung eines Gewebebuchs

Mit dem Kursthema 2015 “Libro tessuto” (Gewebebuch) vertiefen wir die Thematik der Beziehung zwischen Textil und Text weiter.
Das italienische Wort “libro” (Buch) geht auf das lateinische “liber” zurück. In der Botanik wird damit die innere Bastschicht der Baumrinde bezeichnet, die ursprünglich als Träger zum Schreiben verwendet wurde. Ebenfalls von diesem Begriff stammt die italienische Bezeichnung “fibre liberiane” ab, dem Ausdruck für Bastfasern wie zum Beispiel Leinen, Ginster und Hanf. Schon seit frühester Zeit besteht folglich ein direkter Zusammenhang zwischen pflanzlichen Fasern und Büchern. Dieser Spur folgen wir gemeinsam in diesem Kurs.
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Kunstkurse
Künstlerbuch - Libro d’Artista
Gedanken, Texte, Texturen, Zeichen und Formen – Gestaltung eines Künstlerbuchs

Mit dem Kursthema 2015 “Libro d’Artista” (Künstlerbuch) verfolgen wir die Thematik der Beziehung zwischen Text und Kunst weiter und vertiefen diese.
Das italienische Wort für Buch “libro” geht auf das lateinische “liber” zurück. In der Botanik wird damit die innere Bastschicht der Baumrinde bezeichnet, die ursprünglich zum Beschreiben verwendet wurde.
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Kursprogramm 2014

Webkurse
Text – Textil – Textur
Das Gewebe als Text

In diesem Kurs befassen wir uns beim Entwerfen und Gestalten am Webstuhl mit dem Zusammenhang zwischen Erzählung und Gewebe.
Die enge Verbindung von Text und Textil findet sich bereits in einer der ältesten Metaphern, in der die Gedanken einem Faden gleichgesetzt werden, eine erzählende Person Fäden spinnt und der wahre Erzähler ein Gewebe wirkt. Die Begriffe Textil und Text haben sich beide aus dem lateinischen texere (weben, kunstvoll zusammenfügen) entwickelt. Das daraus entstandene textus bedeutet sowohl ‚Gewebe’ wie auch ‚Gewebe der Rede’. Das Wort Textur entstammt ebenfalls dieser Wurzel. Es bezeichnet die Beschaffenheit eines Gefüges und lässt sich auch auf die Handlung oder den roten Faden einer Erzählung anwenden. Das Textus-Gewebe entsteht folglich aus einem Faden, der eine Struktur bildet, in deren System Kette und Eintrag, Schrift und Gewebe eng miteinander verflochten sind.

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Kunstkurse
Malerei – Text – Textur
Der Text als Bild

Mit diesem Kurs möchten wir den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, sich umfassende technisch-praktische Erfahrungen anzueignen und beim künstlerischen Gestalten - ausgehend vom Thema - Formen von ‚handelndem Denken’ zu entwickeln.
Seit Beginn sind Malerei und Schrift eng miteinander verknüpft. Schon im Alten Rom hatte Horaz mit dem Ausspruch ‚ut pictura poiesis’ (die Malerei ist wie die Poesie) die Beziehung zwischen Malerei und geschriebenem Text hergestellt. In der Kunst der Moderne war die Verwendung der Schrift eine Charakteristik vieler Werke und seit 1967, als Sol LeWitt zusammen mit anderen den Begriff ‚Conceptual Art’ prägte, repräsentiert die auf Text basierende Arbeit eine grundlegende Richtung eines Grossteils der künstlerischen Recherche in der zeitgenössischen Kunst.

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Kursprogramm 2013

Webkurse
Textile Rhythmen
Vom Entwurf zum Gewebe: Prozess, Inspiration, Material, Moti
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Rhythmus ist ein Begriff, der im Allgemeinen die Gliederung der Zeit oder des Raumes in veränderbarem Mass oder variablen Formen ausdrückt. Er ist eine gemeinsame sensible Eigenschaft der unterschiedlichsten Bereiche der Gestaltung und gehört dem Handwerk genauso an, wie der Kunst, der Poesie, der Musik oder der Architektur.
In der Weberei findet sich der Rhythmus in vielfältigen Formen: den sich wiederholenden Bewegungen, regelmässigen Abständen, Flächen bildenden Rapporten und Strukturen.
Wir widmen unsere Aufmerksamkeit in diesem Kurs verschiedenen Aspekten der Zeit im handwerklichen Tun, speziell dem Takt der rhythmischen, von kurzen Pausen unterbrochenen Geräusche beim Weben, einer Arbeit bei der Bewegung, Sehen, Hören und Spüren an einem Punkt zusammenwirken. Wir befassen uns auch mit Aspekten des Raumes und Aspekten der Fläche, wo Rhythmen, Wiederholungen und Intervalle zu Motiven, Texturen und Mustern werden.

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Kunstkurse
Art rhytms
Rhythmen in der Kunst
Malerei zwischen Prozess und Gestaltung

Rhythmus ist ein Begriff, der im Allgemeinen die Gliederung der Zeit oder des Raumes in veränderbarem Mass oder variablen Formen ausdrückt. Er ist eine gemeinsame sensible Eigenschaft der unterschiedlichsten Bereiche der Gestaltung und gehört dem Handwerk genauso an, wie der Kunst, der Poesie, der Musik oder der Architektur.
Bei näherem Betrachten der Landschaft nehmen wir Schatten und Hell-Dunkel-Effekte wahr, die zahlreiche Bilder, unvermutete Rhythmen und durch das Licht hervorgehobene Details unterstreichen. Beim Malen strukturieren Pinselabdrücke, sich aneinanderfügende farbige Zeichen rhythmisch Flächen in vielen Formen: durch Wiederholen von regelmässigen- unregelmässigen Zeichen, reliefartig, als Farbrhythmen, Tropfspuren oder Flecken, Zu- und Unzufälligkeiten der Materie, die veranschaulichen, wie sich die Sprache der Malerei konstant entwickelt und sich das Spektrum ihrer Ausdrucksformen kontinuierlich erweitert.
Von Nicola Sansò individuell angeleitet können die Teilnehmenden sich jene technischen Mittel aneignen, die es ermöglichen die persönliche Ausdruckssprache zu bereichern. Jeder wird auf eigene Art mit seinen Bildern eine Erzählung gestalten und beim Malen rhythmische Zeichen setzen, Spuren der Bewegung des Körpers im Raum.

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